Das Strategische Ziel 4

„Strategisches Ziel 4“ - Was soll erreicht werden?

Es beschreibt die Initiative des Kultusministeriums, die Verbesserung der Bestehensquoten in den Theoretischen Prüfungsteilen bestimmter Ausbildungsberufe des dualen Systems bis 2008 zu erreichen.
Textlaut zu dem Strategischen Ziel 4 der „Königsteiner Beschlüsse“:

„... Verringerung des Anteils der Absolventen in 15 definierten Berufen des dualen Systems, die den theoretischen Teil der Berufsabschlussprüfungen nicht bestehen, um ein Drittel.“

Weitere Informationen:

Staatliches Schulamt Frankfurt/M.: Strategisches Ziel 4
Hessisches Kultusministerium (Suchbegriff „Strategischen Ziel“ eingeben)

Was hat die Werner-von-Siemens-Schule zur Erreichung des „Strategischen Ziels 4“ bereits durchgeführt?

Die Werner-von-Siemens-Schule beteiligt sich seit dem Schuljahr 2005/06 an der Erreichung des Strategischen Ziels 4 für den Ausbildungsberuf: Elektroniker/in Energie- und Gebäudetechnik

Nach Beratungen mit der Schulleitung und des beteiligten Kollegiums der Abteilung 1 beschließt die Fachbereichskonferenz am 07.02.06 einen Vereinbarungstext und legt diese Beschlüsse als Grundlage für die organisatorischen und inhaltlich-methodischen Entscheidungen im Sinne des „Strategischen Zieles 4“ bis zum Jahr 2008 fest:

Auszüge des Beschlusses

Wie gestaltet sich das 4-stufige Förderkonzept der Abteilung 1 - Elektrotechnik?

Ausgangsbetrachtung:
Die sonderpädagogische Förderung nach der Verordnung vom 17.05.06 (ABL. 10/06, S. 63 f) §§ 11,12 zum Hessischen Schulgesetz findet nicht oder nur als absolute Ausnahme Anwendung.
Die an der genannten Stelle in § 13 Abs.1 beschriebene Förderung durch die Differenzierung (integrative oder teilintegrative Angebote) wird ebenso umgesetzt wie präventive Maßnahmen, die zum Erreichen der erfolgreichen Abschlussprüfung beitragen können (Gespräche mit den an der Ausbildung beteiligten Personen, Beratung des Auszubildenden, Zusammenarbeit mit außerschulischen Fördereinrichtungen, Einbeziehen von Schulpsychologen und sozialen Netzwerken).

Auszubildende mit nicht ausreichenden Bildungskompetenzen, die sich den in unserer Schule angebotenen Maßnahmen entziehen, scheitern erfahrungsgemäß zwangsläufig an den inhaltlichen Anforderungen des Berufes und müssen die Ausbildungszeit verlängern (bis zu 3 Wiederholungen der Prüfungsteile).
In den zurückliegenden Jahren war eine Bestehensquote im jeweils ersten Prüfungsdurchlauf von etwa 45% in der „Gesellenprüfung“ nach alter Form die Regel.

Um die Ergebnisse bei den nun geltenden „Gesellenprüfungen Teil 1 und Teil 2“ zu verbessern, sind neben den bereits beschriebenen Maßnahmen im Rahmen des „Strategischen Zieles 4“ u.a. die folgenden Möglichkeiten zur 4-stufigen Förderung der Auszubildenden vorgeschlagen und eingeleitet worden:

Alle Informationen über ihren jeweiligen Ausbildungsberuf erhalten Sie unter:

Kultusminister Konferenz: Schulische Rahmenlehrpläne
Arbeitsagentur: Rechtliche Regelungen (gewünschten Beruf als Suchbegriff eingeben)

Bei Bedarf sprechen Sie Reiner von Wintzingerode an.