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Suchtpräventionskonzept der Werner-von-Siemens-Schule

gemäß Erlass vom 06.05.2015

Präambel
Der Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule nach den §§ 2 und 3 des Hessischen Schulgesetzes (HSchG), insbesondere der Auftrag zur Gesundheitsförderung in § 3 Abs. 9 HSchG, umfasst auch die schulische Suchtprävention als fächerübergreifenden Auftrag für alle Lehrerinnen und Lehrer aller Bildungsgänge und Schulstufen. Die Grundlage für das jeweilige Konzept für Konsum und Suchtprävention der beruflichen Schulen in Frankfurt bildet das jeweilige Schulprogramm, welches sinnvoll um das Konzept der Suchtprävention erweitert werden soll. Alle Mitglieder einer Schulgemeinde – Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, pädagogische Mitarbeiter, Eltern – sind für die Umsetzung dieses Konzeptes mit verantwortlich.

Hilfestellungen bei der Umsetzung bieten zum einen der Erlass zur Suchprävention in der Schule vom 06.05.2015 und zum anderen die Handreichung des Drogenreferates der Stadt Frankfurt am Main und des Staatlichen Schulamtes „Suchtprävention an Schulen“.

Das Grundprinzip der Suchtprävention heißt:
verantwortliches Handeln durch Information, Aufklärung und Beratung zu fördern und Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.

Ihre Grundlage finden Suchtprävention und -hilfe in der Fürsorgepflicht sowohl für die Schülerinnen und Schüler also auch für die Kolleginnen und Kollegen.
Sowohl der Gebrauch von Substanzen (z. B. Alkohol, Medikamente, Nikotin) als auch substanzunabhängiges Verhalten (z. B. Glücksspiel, Internet, Medien) sind in unserer Gesellschaft alltäglich und können positive und negative Wirkungen entfalten. Dabei sind die Übergänge zwischen Konsum, Abhängigkeit und Sucht oft fließend und können im Einzelfall nur schwer bestimmt werden.

Der Missbrauch von Drogen und süchtiges Verhalten führen zu gesundheitlichen und sozialen Beeinträchtigungen. Sie wirken sich in allen Lebensbereichen - auch in der Schule und am Arbeitsplatz - negativ aus. Abhängigkeit von Suchtmitteln oder süchtiges Verhalten ist eine Krankheit mit schweren psychischen, physischen und sozialen Folgen. Sie kommt in allen gesellschaftlichen Schichten, bei allen Altersstufen und in jedem sozialen Umfeld vor und ist nicht Ausdruck von Willensschwäche.

Teil des Suchtpräventionkonzepts ist auch die Konsumvereinbarung:

Diese Vereinbarung dient dem Umgang mit konsumauffälligen Schülerinnen und Schülern, deren Konsum sich auf den schulischen Bereich auswirkt. Durch die Konsumvereinbarung werden notwendige Konsequenzen beim Vorgehen in Einzelfällen festgelegt, die zu einer wirkungsvollen Vermittlung von Hilfsangeboten für die Betroffenen führen, sowie das schulische Umfeld schützen sollen. Sie versteht sich als Hilfestellung für die direkt betroffenen Schülerinnen und Schülern und die verantwortlichen Lehrkräfte, darüber hinaus dient sie dem Schutz aller Schülerinnen und Schülern der Schule.

Gesamte Fassung Suchtpräventionskonzept der WvS


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